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Borbyer Fahne geweiht...
...und das auf Eckernförder
Boden -
Freude über guten Besuch der "drei tollen Tage"
Einen offiziellen Schritt über die Holzbrücke setzte
die Borbyer Gilde auch gestern nicht.
Doch nach dem Rathausempfang durfte ihre neue Gilde-Fahne auf
Eckernförder Boden geweiht werden.
"Man spürt, dass Eckernförde und Borby zusammengewachsen
sind", spielte Bürgermeisterin Jeschke-Paasch auf die
Gilde-Tradition an. Und Bürgervorsteher Dr.Jürgen Anbuhl
betonte: "Die Borbyer Gilde hat sich Charakter und Profil
eines Volksfestes bewahrt. "Das bestätigten die diesjährigen
"drei tollen Tage". "Wir haben seit Jahren nicht
mehr so viel Zuspruch erlebt", freute sich der Vorsitzende
Lorenz Marckwardt. Gut besucht war nicht nur das Kinderfest. Auch
die Ummärsche und die Tanzabende stießen auf rege Resonaz.
Und Marckwardt befand: "Wir wollen eine Gilde zu Anfassen
bleiben." Die Gilden förderten Geselligkeit und Gemeinsinn,
ihre gute Stimmung übertrage sich auf die ganze Stadt, würdigte
Jeschke-Paasch. Dabei sei die Borbyer Gilde mit 1300 Mitgliedern
die größte in Schleswig Holstein. Stellvertretend für
viele Helfer im Hintergrund hob sie die Juchfruun und die Schaffer
hervor. Zur Weihe der neuen Gilde-Fahne auf dem Rathausmarkt wünschte
Anbuhl, dass Frieden, Gerechtigkeit und guter Bürgersinn
sie über viele Jahre begleiten möge.
Das Tuch, das im Beisein der befreundeten Gelbe-Westen-Gilde
und der Beliebung geweiht wurde, zeigt die Symbole der Borbyer
Gilde: zwei Zinnbecher, zwei Kalkpfeifen und das Königsschild.
Die Rückseite ziert die Borbyer Kirche. Die rund 100 Jahrige
Vörgängerfahne soll dem Museum übergeben werden.

Das ist die neue Borbyer Gilde-Fahne: Peter Koppelwieser präsentierte
auf dem Rathausmarkt das Tuch mit den Gilde-Symbolen Zinnbecher,
Kalkpfeifen und Königsschild |