UNABHÄNGIGE LANDESZEITUNG


FÜR SCHLESWIG-HOLSTEIN
KIELER ZEITUNG 1864 - KIELER NEUSTE NACHRICHTEN 1894
 
29. Mai 2002

Borbyer Fahne geweiht...
...und das auf Eckernförder Boden -
Freude über guten Besuch der "drei tollen Tage"

Einen offiziellen Schritt über die Holzbrücke setzte die Borbyer Gilde auch gestern nicht.
Doch nach dem Rathausempfang durfte ihre neue Gilde-Fahne auf Eckernförder Boden geweiht werden.
"Man spürt, dass Eckernförde und Borby zusammengewachsen sind", spielte Bürgermeisterin Jeschke-Paasch auf die
Gilde-Tradition an. Und Bürgervorsteher Dr.Jürgen Anbuhl betonte: "Die Borbyer Gilde hat sich Charakter und Profil
eines Volksfestes bewahrt. "Das bestätigten die diesjährigen "drei tollen Tage". "Wir haben seit Jahren nicht mehr so viel Zuspruch erlebt", freute sich der Vorsitzende Lorenz Marckwardt. Gut besucht war nicht nur das Kinderfest. Auch die Ummärsche und die Tanzabende stießen auf rege Resonaz. Und Marckwardt befand: "Wir wollen eine Gilde zu Anfassen bleiben." Die Gilden förderten Geselligkeit und Gemeinsinn, ihre gute Stimmung übertrage sich auf die ganze Stadt, würdigte Jeschke-Paasch. Dabei sei die Borbyer Gilde mit 1300 Mitgliedern die größte in Schleswig Holstein. Stellvertretend für viele Helfer im Hintergrund hob sie die Juchfruun und die Schaffer hervor. Zur Weihe der neuen Gilde-Fahne auf dem Rathausmarkt wünschte Anbuhl, dass Frieden, Gerechtigkeit und guter Bürgersinn sie über viele Jahre begleiten möge.

Das Tuch, das im Beisein der befreundeten Gelbe-Westen-Gilde und der Beliebung geweiht wurde, zeigt die Symbole der Borbyer Gilde: zwei Zinnbecher, zwei Kalkpfeifen und das Königsschild.
Die Rückseite ziert die Borbyer Kirche. Die rund 100 Jahrige Vörgängerfahne soll dem Museum übergeben werden.



Das ist die neue Borbyer Gilde-Fahne: Peter Koppelwieser präsentierte auf dem Rathausmarkt das Tuch mit den Gilde-Symbolen Zinnbecher, Kalkpfeifen und Königsschild
ENDE